2026-04-07

3 Kälte-Fehler, die den Energieverbrauch in Ihrem Supermarkt erhöhen

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Gewerbliche Kühlanlagen sind in allen Supermärkten eine betriebliche Notwendigkeit. Gleichzeitig sind sie ihr größter Kostenfaktor. Allein der Kältesektor verbraucht in der Regel 40 bis 60 % des gesamten Stromverbrauchs eines Marktes. Aber dieser größte Kostenfaktor ist zugleich auch die größte Chance auf Kosteneinsparung und Effizienzsteigerung.

Durch leicht vermeidbare Fehler geben Supermärkte oft unwissentlich zu viel Geld für ihren Kühlbetrieb aus. Beispiele dafür sind der breite Einsatz offener Kühlmöbel, falsche Temperatureinstellungen und eine unzureichende Beleuchtungssteuerung. Allein durch die Vermeidung oder Behebung dieser Fehler können Supermärkte ihre Energieeffizienz deutlich steigern und ihre Betriebskosten senken.

Die wichtigsten Kälte-Fehler, die es zu vermeiden gilt

1. Offene Kühlmöbel oder der unsachgemäße Umgang mit Glastüren

Offene Kühlmöbel mögen zwar auf den ersten Blick die Produktpräsentation oder den Warenzugriff erleichtern. Aber schon auf den zweiten Blick zeigt sich der Preis dafür: Kälte entweicht aus den Kühlgeräten. Die Kühlung muss gegensteuern, um die Temperatur im Möbel konstant zu halten. Der Energieverbrauch steigt.

Doch selbst bei Kühlgeräten mit Türen kann deren unsachgemäße Handhabung zu erheblichen Energieverlusten führen. Wenn Kunden die Kühlmöbel offen lassen oder nicht richtig schließen, dringt warme Luft in das Gerät. Die Kompressoren müssen häufiger und länger laufen. Die Kühllast erhöht sich. Der Energieverbrauch steigt.

Kostenauswirkungen: Kühlmöbel ohne Glastüren können im Vergleich zu Kühlmöbeln mit Glastüren bis zu 50 % mehr Energie verbrauchen.

So beheben Sie das Problem: Entscheiden Sie sich für FREOR Kühlmöbel mit Glastüren und -deckeln aus eigener Produktion. Sie senken nicht nur den Energiebedarf bei der Aufrechterhaltung der Innentemperatur des Möbels, sondern sie optimieren auch die Schnittstelle zwischen kalter und warmer Luft. Dazu hat FREOR seine Glastüren mit Argon gefüllt und innenseitig mit einer Low-E-Beschichtung versehen. Darüber hinaus wurde die Spaltbreite zwischen den Türen auf 3 mm gesenkt. Mit allen drei Maßnahmen wird der Austausch von warmer und kalter Luft minimiert, die Innentemperatur stabilisiert und die Arbeitslast des Kühlsystems reduziert. FREOR-Türen sind zudem mit Schwerkraftscharnieren ausgestattet. Ab einem Winkel von 70 Grad schließen sie die Türen automatisch. Energieverlust durch offenstehende Türen gehören der Vergangenheit an.

2. Unterschätzte Sollwerte der Temperaturregelung

Die Einstellung von Kühlanlagen auf eine niedrigere Temperatur als nötig ist ein häufiger und kostspieliger Fehler in Supermärkten. Eine Kühlung von Lebensmitteln wie Milchprodukten, Getränken oder Frischwaren unterhalb des empfohlenen Temperaturbereichs steigert weder deren Qualität noch deren Haltbarkeit. Das Einzige, was zunimmt, ist der Energieverbrauch – und das in sehr deutlichem Maß: Jedes Grad unterhalb des optimalen Sollwerts zwingt das System zu höherer Leistung, verlängert die Laufzeiten des Kompressors und erhöht die Gesamtlast. In vielen Fällen wird der Sollwert einer Temperatursteuerung nur ein einziges Mal richtig eingestellt: bei der Installation. Danach wird er so gut wie nie mit Blick auf Sortiment und Bedarf überprüft. Und sollte er doch einmal eingestellt werden, so erfolgt das oft ohne klare Richtlinien. Die Konsequenz ist ein unnötig hoher Energieverbrauch. Wenn hingegen Temperatur-Sollwerte gemäß der Vorgaben für das jeweilige Produktsortiment eingehalten werden, passiert nur Gutes: Lebensmittelsicherheit und -qualität werden gewährleistet, Energieverschwendung wird reduziert und Energiekosten werden gesenkt.

Auswirkungen auf die Kosten: Eine unnötige Senkung der Temperatur um 1 °C unter den Soll-Wert erhöht den Energieverbrauch um ca. 2 bis 4 %.

So beheben Sie das Problem: Nach der Installation von Kühlanlagen ist es unerlässlich, die Temperatur-Sollwerte jeder Einheit zu überprüfen und fein auf die jeweilige Produktkategorie abzustimmen. Verlassen Sie sich nicht auf Standardeinstellungen oder zu konservative Werte. Doch nicht nur bei der Installation und Inbetriebnahme müssen die Sollwerte überprüft werden. Eine energetisch effiziente Anlage braucht regelmäßige Kontrolle. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Sollwerte den betrieblichen Anlagen und dem Sortiment entsprechen.

3. Unsachgemäße Beleuchtungssteuerung oder ineffiziente Leuchtmittel

In vielen Supermärkten sind Kühlmöbel rund um die Uhr beleuchtet – also auch nachts, wenn das Geschäft geschlossen ist. Wenn dazu noch ältere Beleuchtungsmittel wie Leuchtstoff- oder Halogenlamgen verwendet werden, wird nicht nur unnötig Strom verbraucht, sondern es entsteht auch Wärme. Um die Kühltemperatur zu wahren, muss der Kompressor stärker arbeiten.

Kostenauswirkungen: Eine unzureichende Beleuchtungssteuerung kann den Gesamtenergieverbrauch der Kühlanlagen – abhängig von der Größe des Geschäfts und der Anzahl der Kühlmöbel – um bis zu 15 % erhöhen.

So beheben Sie das Problem: Führen Sie eine zeitgesteuerte Lichtregulierung ein. Sorgen Sie dafür, dass die Beleuchtung außerhalb der Betriebszeiten automatisch ausgeschaltet oder gedimmt wird. Und stellen Sie auf energieeffiziente LED-Beleuchtung um. Die speziell für FREOR entwickelte LED-Beleuchtung von ZAP ist rund 10 % effizienter als herkömmliche Modelle. Zeitgesteuerte Beleuchtungsregulierung und LED-Licht senken sowohl den direkten Stromverbrauch als auch die Kühllast der Kälteanlagen.

Das Einsparen betrieblicher Kosten in Supermärkten beginnt mit diesen drei einfachen Schritten. Doch sie endet nicht dort. FREOR bietet umfangreiche Maßnahmen und Lösungen, die den Energieverbrauch Ihres Supermarktes noch weiter senken.

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