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Ladenlayout & Kühlmöbel-Platzierung: Wie der NORFA Supermarkt FREOR NDL Lösungen einsetzt

Wenn Menschen einen Supermarkt betreten, wirkt das Layout oft intuitiv. Die Einkaufsreise beginnt meist auf eine von zwei Arten – entweder mit Non-Food-Artikeln oder mit frischem Obst und Gemüse in der Nähe des Eingangs. Tiefer im Geschäft zeigt sich ein vertrautes Muster: Gekühlte Produkte sind in der Regel entlang der Außenwände angeordnet, während Bedientheken in dafür vorgesehenen Zonen platziert sind.

Was sich natürlich und mühelos anfühlt, ist in Wirklichkeit das Ergebnis sorgfältig durchdachter Gestaltungsentscheidungen, die die Kundenbewegung lenken, den Kundenfluss beeinflussen und das gesamte Einkaufserlebnis prägen.

Bei der Gestaltung von Supermärkten spielt die Kühlung eine viel größere Rolle, als nur Lebensmittel haltbar zu machen. Ihre Platzierung trägt dazu bei, festzulegen, wie das Geschäft organisiert ist, wie sich Kunden durch den Laden bewegen und wie unterschiedliche Verkaufszonen miteinander interagieren.

Die NORFA Supermarktumsetzung mit FREOR NDL Kühlmöbeln ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie diese Prinzipien in der Praxis angewendet werden – Kühlung wird dabei zu einem Teil der Ladenstruktur und nicht nur zu technischer Ausstattung.

kunde
standort
Litauen
Kältesystem
Hydroloop Glycol WPIPlug & Cool-Kühlmöbel

Eingangsbereich: Wo die Einkaufsreise beginnt

Der erste Bereich im Geschäft folgt einem bewährten Einzelhandelsprinzip: Obst und Gemüse werden am Eingang platziert.

In dieser Zone geht es nicht nur um Produktsichtbarkeit, sondern auch um das Verhalten der Kunden. Frisches Obst und Gemüse schaffen eine optisch offene Umgebung, die die Bewegung der Kunden auf natürliche Weise verlangsamt und ihnen ermöglicht, das Sortiment zu durchstöbern. Sie führt die Kunden vom direkten Eintritt in einen eher entdeckungsfreudigen Einkaufsmodus über.

Werden stattdessen Non-Food-Produkte am Eingang platziert, bleibt der Obst- und Gemüsebereich in der Regel dennoch die erste gekühlte Lebensmittelkategorie, auf die Kunden treffen. Dies stellt sicher, dass der Übergang von allgemeiner Ware zu Frischeprodukten konsistent und intuitiv bleibt.

NORFA-Supermärkte verfolgen einen hybriden Ansatz und kombinieren beide Strategien. Eine kleinere Auswahl saisonaler Non-Food-Produkte wird vorne platziert, während Obst und Gemüse weiterhin einen der ersten wichtigen Bereiche bilden, die Kunden betreten. Dieses Gleichgewicht unterstützt sowohl die unmittelbare Produktsichtbarkeit als auch einen natürlichen Übergang zu den Frischebereichen.

Dieses Prinzip wird durch den Einsatz von NDL IDA QB H2 Promotion-Selbstbedienungstheken unterstützt, die dabei helfen, das Eingangserlebnis zu definieren und zu strukturieren. Das hochtransparente Design der Theke sorgt für eine starke Produktsichtbarkeit und bewahrt gleichzeitig klare Sichtachsen in den restlichen Laden, sodass sich der Eingangsbereich offen und nicht optisch verstellt anfühlt.

Randstruktur: Multidecks als durchgehende Verkaufsflächen

Nach dem Eingangsbereich setzt sich das Ladenlayout auf natürliche Weise entlang der Ladenwände fort, wo die Kühlmöbel beginnen, die grundlegende Struktur des Kundenflusses und der Produktpräsentation zu definieren.

Bei NORFA übernehmen diese Rolle die Multideck-Einheiten NDL JUPITER GD und NDL JUPITER ROLL-IN GD, die in unterschiedlichen funktionalen Zusammenhängen im gesamten Geschäft eingesetzt werden.

Gemäß der üblichen Supermarktplanung werden Randbereiche in der Regel für durchgehende Multideck-Kühlung genutzt. Dieser Ansatz gibt die zentrale Verkaufsfläche frei und schafft gleichzeitig eine ununterbrochene Warenpräsentation entlang der Ladenränder.

Inselaufbauten: Kühlung bis in die Verkaufsfläche erweitern

In modernen Layouts wie bei NORFA wird das Randprinzip über die Ladenwände hinaus erweitert. Zusätzlich zu den Wandinstallationen werden NDL JUPITER Multidecks auch als Inselaufbauten innerhalb der Verkaufsfläche angeordnet und schaffen so große Kühlzonen, die als sekundäre Anlaufpunkte für den Kundenfluss dienen.

Diese Inselaufbauten ermöglichen es, größere Sortimente einer einzelnen Produktkategorie zugänglicher und strukturierter zu präsentieren. In manchen Supermarktkonzepten werden halbvertikale Kühlmöbel eingesetzt, um kleinere, klar abgegrenzte Bereiche in der Mitte der Verkaufsfläche zu schaffen. NORFA erzielt jedoch einen ähnlichen Effekt durch den Einsatz von NDL JUPITER Multideck-Inseln, die sowohl eine starke Produktsichtbarkeit als auch ein zusammenhängendes Kühlumfeld bieten und gleichzeitig klare Laufwege im gesamten Geschäft gewährleisten.

Durch die Inseln in der Mitte des Geschäfts ist die Kundenbewegung nicht auf die Ladenwände beschränkt. Stattdessen entsteht eine zweigeteilte Struktur: durchgehende Bewegung entlang der Ränder, kombiniert mit Inselzielen im zentralen Supermarktbereich. Die Wände lenken den Hauptstrom, während die Inseln die Bewegung im gesamten Geschäft verteilen und zusätzliche Berührungspunkte schaffen.

Servicebereiche: Verbindung von Zubereitung und Kundenservice

Bedientheken wie die NDL VEGA SPACE QB HG werden eher nach betrieblicher Logik als nach reinem Kundenfluss platziert.

Diese Bedientheken werden in der Regel in der Nähe von Zubereitungs- oder Küchenbereichen platziert, wo die Interaktion mit dem Personal erforderlich ist. Sie fungieren als Schnittstelle zwischen der Produktion im Hintergrund und dem Verkauf im Vordergrund, stärken den Eindruck von Frische und vermitteln klar, dass die Produkte im Haus zubereitet werden.

Zunehmend werden traditionelle Bedientheken durch Selbstbedienungstheken wie NDL VEGA SPACE QB LG, NDL VEGA SPACE QB H1 und NDL VEGA SPACE QB H2 ersetzt. Diese Modelle ermöglichen es, Produkte, die normalerweise vom Personal bedient würden, vorverpackt und sofort für Kunden verfügbar zu machen – als Antwort auf die wachsende Nachfrage nach einem schnelleren, bequemeren Einkauf.

Im NORFA-Supermarkt unterstützt die Anordnung der Bedientheken NDL VEGA SPACE QB HG und LG sowie der beheizten Vitrine NDL VEGA SPACE QB HDV, die alle zu einer durchgehenden Linie verbunden sind, einen effizienten Personalablauf und schafft gleichzeitig klar definierte Zonen für die direkte Kundeninteraktion innerhalb des gesamten Ladenlayouts. In diesem Bereich befinden sich außerdem NDL JUPITER Multidecks hinter den Theken, die dem Personal zusätzlichen Warenspeicher bieten.

Übergangspunkte: Bewegung zwischen den Zonen lenken

Zwischen den zentralen Strukturzonen werden kleinere Kühlmöbel wie die Promotion-Selbstbedienungstheken der NDL IDA QB Serie eingesetzt, um Bewegungsmuster zu beeinflussen. Unterschiedliche Modelle wie NDL IDA COMPACT QB oder NDL IDA H1 schaffen flexible Warenpräsentationspunkte, die sich an unterschiedliche Bedingungen und Aktionsanforderungen anpassen.

NORFA hat sich gezielt für die Modelle NDL IDA QB H2 entschieden, die in Übergangsbereichen platziert werden, in denen sich Laufwege kreuzen oder die Richtung wechseln. Anstatt Raum zu definieren, verändern sie ihn – sie fördern eine lineare Bewegung, erhöhen die Sichtbarkeit der Kategorien und unterbrechen seitliche Bewegungsmuster.

Zentrale Präsentation: Premium-Kategorien hervorheben

Nicht jede Kühlvitrine in einem Supermarkt ist dafür konzipiert, die Bewegung zu lenken. Manche sollen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Produktkategorien lenken.

Im NORFA-Geschäft ist die NDL EXO in der Mitte der Verkaufsfläche als dedizierte Vitrine für Torten und Desserts positioniert. Ihr unverwechselbares Design hebt sie von den umliegenden Kühlmöbeln ab und schafft einen visuellen Mittelpunkt, der die Kunden auf natürliche Weise anzieht.

Tiefkühlbereich: Kontinuität in temperaturgeführten Zonen bewahren

Der Tiefkühlbereich bildet den letzten Teil der Kühlwarenpräsentation innerhalb des Ladenlayouts. Er ist meist nach den gekühlten und frischen Kategorien positioniert und sorgt für einen durchgängigen Einkaufsfluss durch die Kühlgänge.

In Supermärkten wird dieser Bereich in der Regel entlang der Ränder mit speziellen Tiefkühlschränken wie der NDL ERIDA angeordnet, die für eine starke Produktsichtbarkeit und einen leichten Zugang sorgen, oder mit horizontalen Tiefkühlinseln wie der NDL HELLA ED und der NDL LEDA, die häufig in der Mitte des Geschäfts platziert werden.

Kühlung als Teil der Ladenstruktur

Die Umsetzung im NORFA-Supermarkt zeigt, wie ein Ladenlayout durch das Zusammenspiel von architektonischer Planung und der Platzierung von Kühlmöbeln entsteht.

Gemeinsam zeigen die im Geschäft eingesetzten FREOR Kühllösungen, dass eine durchdachte Platzierung genauso wichtig ist wie die Ausstattung selbst und dazu beiträgt, festzulegen, wie sich Kunden durch das Geschäft bewegen und mit dessen unterschiedlichen Verkaufszonen interagieren.